Montag, 5. Mai 2008

Yo viajaba mucho

erstmal werde ich jetzt imme rab und zu mal was auf Spanisch schreiben, damit meine Reisegruppe auch schoen fleissig uebt. Also ich schrieb "ich bin viel gereist". Letztes Wochenende bin ich mit der Anita den Cotopaxi hoch gekrackzelt (Dieses Wort kann ich auf Spanisch nicht uebersetzen und ist wahrscheinlich auch im deutschen nicht ganz richtig..) Also um 7 Uhr morgens gings los. Wir wuerden in der Innenstadt abgeholt und sind dann mit noch 15 anderen zu einem Hostal gefahren in der NAehe vom Cotopaxi. Warum wir dahin gefahren sind habe ich bis jetzt nicht verstanden, war aber dan ganz gluecklich. Das war naehmlich auch einen Bauernhof und zu meiner vollsten Zufridenheit gabs dort kleine Welpen, grosse Hunde, Lamas usw. Naja, von da sind wir dann zum Cotopaxi Nationalpark. Mit dem Auto sin dwir dann bestimmt noch 40 Minuten gefahren und dann am Parkplatz angekommen, von wo aus wir dann den rest gelaufen sind. Auf dem Weg haben wir 2 wilde Lamas und wilde Kuehe gesehen. Ich war zwar schwer auf der Suche nach den wilden Meerschweinchen aber leider ohne Erfolg. Von 4500 Meter bis 4800 Meter sind wir dann bis zu einer Schutzhuette gelaufen. Da haben ein paar Leute fast eine Stunde fuer gebraucht, aber ohne angeben zu wollen, ich war die erste!! Ich war etwas verwundert aber ich ahbe fast nichts gemerkt von der Hoehe, nach ca 10 Minuten hatte ich das Gefuehl es ist genauso wie immer. Von der schutzhuette warens dann noch 200 Meter bis zu den Gletschern. Das dann alles in Schnee und Schneeregen. Ich war voellig aus dem Haeuschen, hatte richtig Spass am Schnee, nur war ich leider nicht richtig ausgeruestet und hab scheissen doll gefroren. Mit dem Wetter hatten wir leider auch nicht so viel Glueck. Entweder es hat geregnet odre es war voellig vernebelt. Deshalb habe ich leider bis zum Schluss den Cotopaxi nicht wirklich gesehen.... Auf dem Rueckweg sind wir dann von dem Parkplatz aus mit dem Fahrrad runter gefahren. Das war am Anfang auch ganz lustig... und ein bisschen gefaehrlich da es sehr steil bergab ging und es sehr kurvig war. Leider fing es dann ploetzlich ziemlich doll an zu regnen und da es rund herum nur Lavagestein gab, gab es auch keinen einzigen Platz zum unterstellen. Naja, am Ende sind wir einfach alle nicht mehr weitergefahren und haben auf den Bus gewartet, dass der uns wieder abholt. Wir waren platschnass, voellig durchgefroren und vom ganzen Bremsen taten uns die Haende tierisch weh. Aber Spass hat es trotzdem gemacht, war mal was anderes und werds bestimmt auch nochmal machen! Und auf der Rueckfahrt konnten wir uns im Hostal bei Kamin udn Schokoladenkuchen wieder aufwaermen, super!

Ja, letzte Woche war ich dann von Mittwoch bis Sonntag mit Diego in Baños. Eine kleine suesse Stadt suedlich von Quito. Direkt in der Naehe des Vulkans Tungurahua, der im Moment immer wal wiedre ausbricht, aber nie so stark. Die Stadt hat mir super gut gefallen. Klein, eingerahmt von Bergen, schon sehr turistisch aber insgesamt hats ne angemçnehme Groesse, viele Cafes und Restaurants. Insgesamt konnten wir dort eh viel machen. Den einen Tag ahben wir uns Fahrraeder ausgeliehen und sidn so eine Strecke langefahren an der es viele Wasserfaelle gab. Am Ende gab es dann einen ganz grossen, das war schon agnz schoen. Aber wenn man einmal die Viktoriafaelle gesehen hat, dann sind so kleinere Pupswasserfaelle nichts besonderes mehr. Naja, den anderen Tag sind wir dann reiten gegangen, obwohl Diego eigentlich Angst vor Pferden hat.. Aber das war auch schoen, bis auf das Wetter natuerlich. Wir waren pitschnass als wir zu Hause angekommen sind.. Aber wir sind Richtung Tungurahua geritten, richtig den Berg hoch mit einem super tollen Blick. Leider mochte mein Pferd die anderen Pferde nicht und hat Diegos Pferd andauernd gebissen und am Ende wurde er dann auch noch von meinem "Caballo" getreten. Ausgerechnet derjenige, der Angst hat vor Pferden, naja, aber ich fands super mal wieder zu reiten und habs genossen! Den Samstag haben wir dann die "Baños de Cojón" besucht. Ich glaub sowas gibs auch in Deutschland aber mir faellt kein NAme dazu ein. Also das sind so kleine Holzkaestchen, in jedes passt eine Person rein. Also ausser der Kopf bist du dann ganz in diesem Kasten und dann wie in einer Dampfsauna wird heisser Wasserdampf in den Holzkasten geleitet. Alle zehn minuten musst du dann da raus und wirst mit eiskaltem Wasser nass gemacht. Das wiederholst du dann 4 mal und danach fuehlst du dich wie neu. Und das schoene ist du fuehlst dich nicht so muede oder schlapp wie nach eienr Sauna, da nur der Koerper aber nicht der Kopf in dem Kasten drin ist. Ich hoffe ihr koennte euch ein Bild davon machen, wir haben leider vergessen den Fotoapparat mit zu nehmen... Zu unserer Enttauschung war das Essen leider sehr teuer in Baños und am Ende mussten wir sehr aufs Geld achten und haben nicht mehr gefruehstueckt. Zum Glueck konnten uns Estela und Cristobal etwas Geld auf Diegos Konto packen, denn am Samstag Morgen hatten wir nur noch 50 cents uebrig... Normalerweise kannst du in Quito z.B. locker fuer 2 Dollar Mittagessen. Mit Getraenk, Suppe und Nachtisch dabei. In Baños hatt alles mindestens 5 Dollar pro Person gekostet und wir sind die Stadt rauf und runter gelaufen um einen Ort zu finden zum billig Essen, leider ohne Erfolg. Ansonten sind wir viel SPazierengegangen und haben uns die Stadt angeguckt. Am Sonntagmorgen sind wir dann auf den Wochenmarkt gegangen, das war toll. Da gibt es dann alles. Natuerlcih Frucht und Gemuese -Staende aber auch Plaetze zum Essen und Trinken, selbstgemachtet Fruchteis, ganze Schweine werden dann gebraten, alle moeglcihen Saefte verkauft, und die Auswahl an Fruechten finde ich immer noch ueberwaeltigend! Ich habe jetzt auch mal ein paar Fotos von den ganz exotischen Exemplaren gemacht, die muesst ihr mal sehen! Ja, und Cuy, also Meerschweinchen habe ich auch Fotografiert, wie sie mit fast allem noch dran ueberm Grill hingen. Zaehne, Krallen usw... naja, sah nicht so appetitlich aus, wird aber als Delikatesse gehandelt und kostet ca 12 bis 14 Dollar pro Portion. Das ist hier ne ganze Menge, wo die meisten nichgt mehr als 200 Dollar im Monat verdienen. Dei Lehrerinnen in meiner Schule uebrigens nur 180 im Monat. Unglaublich, ich frage mich die ganze Zeit schon wie die das schaffen, wo ich doch schon ohne Unterkunft und Essen 200 Dollar im Monat oder mehr ausgebe...??
Ja, so jetzt genug zu Baños. Am Mittwoch war Anitas letzter Tag in der schule und heute habe ich sie in der Klasse schon richtig vermisst. Zum Glueck faehrt sie erst entgueltig am Donnerstag und somit seh ich sie noch ein paar mal. Dann hat sich die Carla jetzt auch fest angekuendigt und ist wahrscheinlcih schon in ein paar Tagen in Quito. Da freu ich mich sehr drauf, mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen, das wird bestimmt schoen!
So Leutz, fuehlt euch gedrueckt und gruesst mir die Bielefelder Sonne, hier gibts leider immer noch nicht mehr als den Quitoregen, aber das wird auch noch.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hallo marlienchen
hört sich schön an alles, immer wieder schön von dir zu lesen
bin immer noch deine treuste leserun habs nämlich dirket gestern gesehen :)
drück dich