Juhuu, die erste Woche ist fast geschafft! Ich fuehle mich etwas in die Schule zurueck versetzt. Sieben Stunden Unterricht am Tag mit nur einer Stunde Pause, immer bis 5 Uhr. Danach koennte ich eigentlich tot ins Bett fallen, aber nein, emails checken, den richtigen Bus finden, mit meiner Familie essen, reden, Hausaufgaben machen, die Tage heir lassen mir nicht viel Zeit zum ausruhen. Aber der Vorteil ist, ich merke jeden Tag, dass mein Spanisch besser wird, das freut mcih sehr! Im moment lerne ich die eine Vergangenheitsform. Ich WAR Essen, wir GINGEN zum Park, sie SAGTEN mir, ich BESUCHTE....meien Lehrerin sagt immer nur ueben, ueben, ueben, ueben! Si Senora! Ne, es ist echt gut und durch den Unterricht lerne ich Quito besser kennen. Heute war ich mit dem Kenianer (der ein paar Haeuser weiter wohnt bei der Mutter und den Schwestern von Estela) und unseren Lehrerinnen im Haus des Praesidenten in der Altstadt, gestern haben wir den Botanischen Garten besucht und naechste Woche gibt es dann noch viel mehr zu entdecken. In der Schule ist es auch ganz gut, in der Pause lernt man immer neue Leute kennen, viele sind aus Deutschland, Oesterreich oder der USA. Morgen gehe ich mit dem Kenianer und zwei Maedels Quito by Night erkunden, das wird aufregend, hier gibt es glaub ich mehr Bars, Kneipen, Restaurants und Diskotheken als irgendwo sonst! Und das schoenste ist, dass wir vorher zusammen irgendwo essen gehen. Zu Hause kriege ich jeden Tag Suppe, Reis und Banane. Das schmeckt auch alles nciht schlecht aber es ist immer ohne Sosse, also trockener Reis mit frietierter Banane (hier gibt es glaube ich 5 verschiedene Sorten.) Der Reis ist aber leider immer der gleiche... Also ich freu mcih schon auf so ne richtig geile Pizza!! Achja und in der Suppe ist hier immer so ein Kraut drin, dass gibt es auch auschliesslich in Ecuador, dass leider ein bisschen so schmeckt wie ein Stinkekaefer riecht....Am ersten Tag dachte ich diesen einen Teller Suppe schaff ich nie im Leben aber da sieht man mal, wie schnell man sich an Sachen gewoehnen kann!
Noch so eine schoene Bekanntschaft: Uschi. Die wohnt bei einer Freundin von Estela, direkt neben Kilian (dem Kenianer). Also keine Minute von mir. Uschi macht gerade ein Sabbatjahr und sucht jemanden, mit dem sie etwas unternehmen kann. Daraufhin waren wir gestern zusammen auf einem klassischen Konzert in der Universitaet. Ein riesen Orchester, welches hier in Ecuador wohl auch sehr bekannt sein soll aber ich bin trotzdem fast eingeschlafen. Naja, aber die Uschi ist echt ne nette und wir uberlegen ob wir nicht bald mal zusammen eine Tour in den Dschungel machen wollen. Darauf freue ich mich schon. Leider moechte sie unbedingt Rafting machen. Tja, da muss ich mich wohl zusammenreissen. Aber mir wurde schon versichert, dass es hier keine Krokodile gibt!!
So, die Tage werde ich mich mal mit meiner Kamera raustrauen und ein paar Fotos machen aber bis jetzt habe ich mich das noch nicht getraut. Hier werden immer Geschichten erzaehlt, ich versuche nicht hinzuhoeren denn bis jetzt fuehle ich mich hier eigentlcih ganz sicher. Aber diversen Leuten wurden schon die Kameras geklaut.
Aber das ist wirklich eine Stadt fuer mich! Ueberall Hunde und Katzen, ich habe gezaehlt allein Gestern Abend 7 kleine suueeesse Welpen!! Also, Gruesse an Olli und Viktor, Ciao!
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2 Kommentare:
Hallo Marlien,
spannend, was du aus Quito schreibst. Du scheinst dich ja nach dem verunglückten ersten Abend schon ganz gut eingelebt zu haben. Angeregt durch die Gespräche bei deiner Abschiedsparty hat Doris erstmal einen Reiseführer gekauft. Das Land ist ja wirklich sehr vielfältig und es gibt nichts, was man nicht machen kann (Rafting, Drachenfliegen, Bergsteigen, Tauchen). So können wir in Gedanken schon mal in Ecuador herumreisen.
Alles Gute für dich. Doris und Uli
Liebes Marlienchen!
Du könntest doch glatt eine Reiseführerwerbeagentur "Öcuador" gründen....so flüssig und interessant klingt dein Bericht.
Zumindest macht es Appetit auf mehr.
Dazu lieben Gruss von Onkelchen Christoph B aus BI
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